Nachhaltigkeit im Laufsport

 

Jeder hinterlässt, auch beim Laufen, seinen CO2 Abdruck. Das fängt bei der Bekleidung an, geht über die Laufschuhe bis hin zur Laufverpflegung.

Jeder sollte sich dahingehend hinterfragen:

 

*brauche ich wirklich schon wieder den neuesten Chick in Sachen Laufbekleidung?

*sind die Schuhe wirklich verschlissen und nicht mehr laufbar? Viele Laufschuhe halten wesentlich länger als die immer wieder genannten 800 Kilometer

* muss ich wirklich erst mit dem Auto fahren um dann los zu laufen?

* ist es notwendig durch die Welt zu fliegen um bspw. in einem anderen Land oder Kontinent an einem Marathon teilzunehmen?

* der neueste Trend Traillaufen hört sich erst einmal naturverbunden an aber sollte man sich dahingehend hinterfragen ob es nötig ist in Regionen vorzudringen, bspw. alpine Läufe, in die wir Menschen einfach nicht gehören? Es ist übrigens auch nicht besonders cool abseits der vorgesehenen Wege zu laufen, also bspw. querfeldein durch den Wald, auch hier sind Waldbewohner die dort  nisten und dort leben. Also bleibt beim Trailrunning auch auf den ausgeschriebenen Wegen und lauft nicht stumpf nach Komot irgendwelche Strecken ab , die eigentlich garnicht für uns vorgesehen sind. Es gibt genug Möglichkeiten ausgeschriebene Waldwege zu rennen.

* Laufverpflegung auf Marathonveranstaltungen : Hier wird viel Müll produziert...Becher, Gelverpackungen,  der Startbeutel beinhalten häufig unnötigen und     überflüssigen Müll. Kann ich hier vielleicht meinen eigenen Faltbecher benutzen, auf den Startbeutel verzichten o.ä?

 

Ich denke hier sollte sich jeder Läufer und jede Läuferin hinterfrage. Ich habe bei o.g. Punkten auch einige Dinge die ich für micht  hinterfrage.

 

Was ist für mich  nötig, worauf kann ich verzichten , was kann ich persönlich nachhaltiger gestalen?! Und das ist bei jedem ganz bestimmt anders. Jeder hat irgendwo noch Luft nach oben und kann durch sein Verhalten etwas nachhaltiger werden. Wenig sinnvoll ist es jedenfalls andere Läufer zu bashen weil sie auf irgendetwas nicht verzichten wollen auf das du verzichtest. Jeder hat seine eigenen Potentiale! Ich freue mich immer über Kommentare.

 

In diesem Sinne

laufen ist mehr ;-)

 

 

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Faszientraining

Faszientraining ist mittlerweile in aller Munde. Was sind das überhaupt Faszien und warum können wir Läufer davon profitieren?

Grob gesagt, kann man Faszien auch als Bindegewebe bezeichnen. Hier handelt es sich um ein fasriges, eiweißartiges Gewebe welches sehr wichtige Funktionen im menschlichen Körper übernimmt.  Die Faszien umhüllen als eine feine Haut Knochen, Muskeln und Organe und verbinden sie miteinander. Sie sorgen dafür, dass all diese Systeme am richtigen Ort bleiben ;-)

Faszien befinden sich überall im Körper.Sie können Energie speichern und übertragen.  Sie beinhalten zahlreiche Sinnesrezeptoren und sind für viele Körperwahrnehmungen verantwortlich und wichtig.

Faszien sind  ein wichtiger Bestandteil unseres Bewegungsapparates.

Typische Läuferbeschwerden resultieren aus Überbelastungen oder durch eine falsche Lauftechnik verursachte Fehlbelastung. Wer über ein elastisches, geschmeidiges Fasziensystem verfügt, kann derartige Probleme des Bewegungsapparates zu großen Teilen vermeiden.

Faszientraining ist also auch Verletzungsprophylaxe.

Faszien können bei Bewegungsmangel verkleben oder ungeschmeidig werden und dadurch an Gleitfähigkeit verlieren und auch Schmerzen verursachen.

Die gute Nachricht ist Faszien sind trainierbar. :-)

Durch den mechanischen Reiz mit der Faszienrolle wird das entsprechend verklebte Gewebe gelöst und die Hydration des Gewebes angeregt um so eine bessere Gleitfähigkeit der Muskeln zu erlangen.

Man kann die Faszienrolle beispielsweise super als Warm up vor dem Lauftraining benutzen. Durch das Ausrollen mit der Blackroll und die dadurch erreichte bessere Gleitfähigkeit der Muskeln fühlt man sich muskulär einfach leistungsfähiger und geschmeidiger in seiner Bewegung. Es ist eine Art Mobilisierung vor dem eigentlichen Training.

Hierbei sollte man darauf achten die Rollbewegung eher zügig und nur für etwa 10 Sekunden pro Region auszuführen.

Auch nach der Ausdauereinheit ist das Bearbeiten der Faszien eine sinnvolle Ergänzung, die dem beanspruchten Gewebe hilft sich schneller zu regenerieren. Hier ist darauf zu achten eher langsam und länger auszurollen.

Nach dem Ausrollen mit der Faszienrolle lässt sich eine deutlich bessere Beweglichkeit feststellen. Dazu kann man einen ganz einfach Test machen und zwar geht man vor dem Faszientraining in die Vorwärtsbeuge und schaut wie weit man mit den Fingerspitzen Richtung der Füße gelangt, das Gleiche macht man anschließend, nach dem Faszientraining nochmal.

Ich bin gespannt was ihr dabei beobachten könnt.

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Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh.... ;-)

Heute Abend, in meinen beiden Trainingsgruppen, werden wir uns zum Abschluss der Ausdauereinheit, das erste Mal in diesem Jahr, eine Runde barfuß bewegen.

Keine Angst wir laufen nicht über Stock und Stein sondern nutzen dazu eine Rasenfläche.

Der Anfang einer Serie von Fußworkouts im Frühling und Sommer.

Ihr werdet Tipps zur Fußgymnastik bekommen , euch an das Barfußlaufen gewöhnen und der Plantarfaszie ein wenig Aufmerksamkeit widmen.

Die Plantarfaszie ist eine Sehnenplatte, die sich unter eurem Fuß befindet . Sie zieht sich von der Ferse zum Anfang des Fußballens.

Viele Läufer kennen diesen fiesen Schmerz unter der Fußsohle und hatten schon einmal Probleme mit einer entzündeten Plantarfaszie.

Bei langer Entzündungsdauer, kann sogar am Ursprung der Plantarfaszie ein kleiner Knochenauswuchs entstehen, der Fersensporn.

Eine Plantarfasziitis, so nennt sich das Verletzungsbild der entzündeten Sehnenplatte, kann neben orthopädischen Problemen auch durch eine Überlastung, falsches Schuhwerk oder einfach nur durch eine mangelhafte Fuß- und Wadenmuskulatur entstehen.

Ein Grund mehr deine Fußmuskulatur etwas aufzupimpen ;-)

Ich freue mich auf heute Abend und bin gespannt wie mein Workout ankommt.

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Kommentare: 1
  • #1

    Mia (Dienstag, 06 August 2019 15:17)

    Wann ist der nächste Kurs